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Puzzis Escape-Room-Blog

Gestattet, dass ich mich kurz vorstelle, mein Name ist Puzzi und ich bin der heimliche Star im Escape-Room „2218: Rettet die Welt“ hier bei KeyTown. Da ich täglich die tollsten Dinge erlebe, habe ich diesen Blog gestartet, um euch mal einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren oder auch ein paar Gedanken mit euch zu teilen, die mir und meinen Kollegen so durch den Kopf gehen.

Schaut immer mal hier in meinem Blog vorbei. Denn egal ob ihr Erstspieler, Profi, Betreiber oder Unwissender seid, ich habe so manche spannende Geschichte zu erzählen.

Warum Hören oft wichtiger als Sehen ist und warum man es als Spieler merkt?

Avatar of p426477p426477 - 31. August 2020 - Kategorie: Puzzi

Habt ihr das auch schon mal erlebt? Ihr hängt an einem Rätsel und kommt einfach nicht weiter. Die Verzweiflung ist euch eigentlich anzumerken, aber die Tipps passen nicht zu euren Fragen.

In einem schlecht betreuten Raum mag das daran liegen, dass der Spielleiter gar nicht auf euch konzentriert ist, weil er mehrere Räume parallel betreut oder gerade eine andere Gruppe einführt oder gerade viel lieber mit Freunden auf dem Handy chattet, als sich um Euch zu kümmern.

Aber selbst wenn der Spielleiter euch aufmerksam zuschaut, kann es zu solchen Situationen kommen. Denn in einigen Escaperooms ist es so, dass die Betreuenden nur einen Videokanal haben, euch aber nicht hören können. Das macht nämlich einen erheblichen Unterschied. Ihr Spieler redet während des Spiels eigentlich unheimlich viel, das erlebe ich jeden Tag, mit dem gegenseitigen Zuhören ist das dann nochmal eine andere Sache ;-), aber das ist eine andere Geschichte. Unsere Spielleiter hören euch allerdings aufmerksam zu, denn gerade da, wo man noch Probleme hat, wird fleißig diskutiert und so kann man dann auch sehr zielgerichtet Hinweise geben.

Wo das Auge an seine Grenzen stösst

Ein ganz einfaches Beispiel, die Gruppe gibt einen Code in ein Schloss ein, es geht aber nicht auf. Ob es der richtige Code war, ob er am richtigen Schloss eingegeben wurde, ob er richtig eingegeben wurde oder ob das Schloss einfach mal hakte, kann man nicht sehen, aber sehr wohl hören.

Auch „Gewalttaten“ gegenüber dem Raum werden häufig verbal angekündigt und lassen sich so durch den Spielleiter rechtzeitig unterbinden. Ja, ja, selbst ich musste schon so manches am eigenen Leib erfahren. (Nein, ich kann nicht rückenschwimmen.)  

Tatsächlich können wir einen kurzfristigen Kameraausfall leichter überbrücken, als einen Ausfall des Tons. Denn viele Rätsel haben einen besonderen Klang, man hört, wenn Schlüssel in Schlössern drehen, wenn Schubladen oder Türen geöffnet werden, Boxen geschüttelt werden und vieles mehr. Dies erleichtert tatsächlich auch die Betreuung von großen Gruppen, die an mehreren Stellen gleichzeitig Dinge lösen. Man kann als Spielleiter ja nicht die Augen überall gleichzeitig haben, aber das Potpourri aus Tönen gibt einem viele Hinweise, wo gerade was passiert.

Habt ihr schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Ich werde auf jeden Fall weiter Augen UND Ohren für euch offenhalten.

Liebe Grüße

Euer Puzzi

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