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Puzzis Escape-Room-Blog

Gestattet, dass ich mich kurz vorstelle, mein Name ist Puzzi und ich bin der heimliche Star im Escape-Room „2218: Rettet die Welt“ hier bei KeyTown. Da ich täglich die tollsten Dinge erlebe, habe ich diesen Blog gestartet, um euch mal einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren oder auch ein paar Gedanken mit euch zu teilen, die mir und meinen Kollegen so durch den Kopf gehen.

Schaut immer mal hier in meinem Blog vorbei. Denn egal ob ihr Erstspieler, Profi, Betreiber oder Unwissender seid, ich habe so manche spannende Geschichte zu erzählen.

Schlösser in Escape-Rooms. Ja oder nein?

Avatar of p426477p426477 - 20. August 2020 - Kategorie: Puzzi

Kaum etwas wird so heiß unter Betreibern diskutiert, wie das Thema, ob Schlösser in Escape-Rooms noch zeitgemäß sind. Ich entscheide mich hier für ein klares „Kommt darauf an“.

In unserem historischen Raum gibt es 12 klassische Schlösser (wenn ich mich nicht verzählt habe), allerdings in den verschiedensten Variationen und der Weg, um an die Schlüssel oder Codes zu kommen, ist sehr unterschiedlich gestaltet. Wichtig ist, dass die Schlösser zum Kontext passen, denn kaum einer würde z. B. ein Pinpad, Walky Talky oder ähnliches in einem historisch gestalteten Raum als angemessen empfinden. Natürlich gibt es auch technische Gimmicks, die das Ganze auflockern, aber immer passend zum Setting des Raums. Immer wieder kann man beobachten, wie man sowohl die Erstspieler als auch Enthusiasten mit diesem Konzept fesseln kann.

Ein geöffnetes Schloss vermittelt schnell erste Erfolge

Denn so ein geöffnetes Schloss gibt einem sehr schnell ein Erfolgserlebnis und eine direkte Rückmeldung. Außerdem bietet es eine Orientierung. Man sieht sofort, an welchen Stellen man etwas benötigt und wonach man sucht. In dem anderen Raum, in dem ich zuhause bin, läuft es ganz anders, keine Schlösser, aber eine aufregende Story, manch überraschende Wendung und ein besonderer Spannungsbogen. Hier kommen die Spieler auf ihre Kosten, die sich auf die Story einlassen können und nicht unbedingt die kleinen schnellen Erfolge suchen. Anstatt Schlösser zu öffnen, kommt man hier in der Geschichte Stück für Stück weiter.

Auf den Spielertyp kommt es an

Sowohl das eine wie das andere Konzept können begeistern, aber es hängt tatsächlich vom Spielertyp ab. Die einen lieben den einen Raum, die anderen den anderen. Und das ist tatsächlich unabhängig von der Spielerfahrung. Gerade diese Woche hatte ich Besuch von zwei Teams, die jeweils mehr als hundert Räume gespielt haben. Das eine Team fand meinen Raum am besten, das andere den historischen Raum. Mich lieben natürlich alle.

Ich glaube, dass Schlösser etwas intuitiver sind und daher besser für Anfänger geeignet. Es gibt schließlich immer wieder Neulinge, die zum ersten Mal einen Rätselraum spielen und da kann sich mit traditionellen Schlössern eventuell schneller ein erstes Erfolgserlebnis einstellen.

Daher ein Appell an alle Betreiber: Baut coole Räume in der Form, von der ihr überzeugt seid, dann haben wir bestimmt auch in Zukunft eine tolle Mischung für alle Spielertypen. Denn was ein Glück sind wir alle unterschiedlich und haben unterschiedliche Vorlieben.

Was ist Eure Meinung? Schlösser in Escape-Rooms, ja oder nein? Schreibt es in die Kommentare.

Viele Grüße

Euer Puzzi

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